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30-Stunden-Woche · Brutto-Netto

Brutto Netto Teilzeit 30 Stunden berechnen

Zuletzt aktualisiert: 29.05.2026 · Lesezeit: 5–7 Min.

Brutto-Netto bei 30 Stunden Teilzeit berechnen

Kurzantwort

Bei 40 auf 30 Stunden sinkt die Arbeitszeit um 25 Prozent; das Teilzeit-Brutto liegt meist ebenfalls bei 75 Prozent des Vollzeit-Bruttos. Das Netto verändert sich aber nicht 1:1 linear, weil Lohnsteuer, Sozialabgaben, Steuerklasse, Bundesland, Kinder und Krankenkassenbeitrag mitwirken. Der 30-Stunden-Preset im Rechner zeigt dir eine vorsichtige Orientierung samt Budget-Check.

30-Stunden-Preset im Rechner öffnen

Welche Angaben beeinflussen das Netto?

Für eine sinnvolle Teilzeit-Schätzung reichen Vollzeit- oder Teilzeit-Brutto, Wochenstunden, Steuerklasse, Bundesland, Kirchensteuer, Kinder und Krankenversicherung. Schon kleine Unterschiede können das Netto verändern, vor allem beim Zusatzbeitrag der Krankenkasse oder bei Kirchensteuer.

Warum Teilzeit-Netto nicht linear ist

Viele rechnen zuerst: 30 statt 40 Stunden bedeutet 25 Prozent weniger Arbeit, also 25 Prozent weniger Netto. So einfach ist es nicht immer. Das Brutto sinkt meist proportional, aber Lohnsteuer und Sozialabgaben wirken anders. Dadurch kann der Nettoverlust kleiner oder größer wirken als erwartet.

Genau deshalb ist ein Teilzeit-Rechner nützlich: Er zeigt nicht nur das neue Teilzeit-Brutto, sondern auch den geschätzten Nettoverlust und den Nettoverlust pro reduzierter Arbeitsstunde.

Beispiel: 40 auf 30 Stunden einordnen

ModellWochenstundenBrutto-AnteilWas du zusätzlich prüfen solltest
Vollzeit40 Std.100 %Ausgangswert für Brutto und Netto im Rechner eintragen.
30-Stunden-Woche30 Std.75 %Steuerklasse, Bundesland, Kinder, Kirchensteuer und Krankenkasse setzen.
Budget-CheckoptionalFixkosten + PufferDer Rechner zeigt, ob dein Wunsch-Netto oder Mindestbudget grob erreichbar wirkt.

Checkliste vor dem Wechsel auf 30 Stunden

Grenzen der Berechnung

Der Rechner ist bewusst als Orientierung gebaut. Er ersetzt keine Lohnabrechnung und keine steuerliche Beratung. Nicht vollständig abgebildet sind zum Beispiel Freibeträge, Dienstwagen, private Krankenversicherung, mehrere Jobs, Einmalzahlungen, Versorgungswerke, Kurzarbeit oder genaue Midijob-Regeln.

Warum 30 Stunden attraktiv sind

30 Stunden sind oft ein guter Kompromiss: deutlich mehr freie Zeit, aber häufig noch ein relativ stabiles Monatseinkommen. Ob es sich lohnt, hängt stark von Steuerklasse, Brutto und Fixkosten ab.

Häufige Fragen zu 30 Stunden Teilzeit

Sind 30 Stunden Teilzeit?

Ja. Wenn die betriebliche Vollzeit zum Beispiel 40 Stunden beträgt, sind 30 Wochenstunden ein Teilzeitmodell mit 75 Prozent Arbeitszeit.

Wie viel Brutto bleibt bei 40 auf 30 Stunden?

Bei proportionaler Umrechnung bleiben 75 Prozent des Vollzeit-Bruttos. Bei 3.500 € Vollzeit-Brutto wären das rechnerisch 2.625 € Teilzeit-Brutto.

Warum ist das Netto nicht einfach 75 Prozent?

Lohnsteuer und Sozialabgaben wirken nicht 1:1 linear. Deshalb kann der Nettoverlust von der reinen Stundenquote abweichen.

Welche Angaben braucht der Rechner?

Wichtig sind Brutto, Vollzeitstunden, Teilzeitstunden, Steuerklasse, Bundesland, Kirchensteuer, Kinder und Krankenkassenbeitrag.

Welche Sonderfälle fehlen?

Zum Beispiel Midijob-Details, private Krankenversicherung, Dienstwagen, Freibeträge, mehrere Jobs und Einmalzahlungen.

Werden meine Eingaben gespeichert?

Nein. Die Berechnung läuft lokal im Browser und wird nicht an unseren Server übertragen.

Ist das Steuerberatung?

Nein. Die Inhalte sind allgemeine Informationen und keine Steuer-, Rechts- oder Finanzberatung.

Einordnung für Teilzeit-Entscheidungen

Teilzeit verändert nicht nur das monatliche Brutto. Wichtig sind auch Steuerklasse, Sozialabgaben, Krankenversicherung, mögliche Midijob-Regeln und die Frage, ob Sonderzahlungen oder Zuschläge anteilig sinken. Ein Rechner kann eine gute Orientierung geben, ersetzt aber keine individuelle Lohnabrechnung.

Für eine Entscheidung ist der Vergleich mehrerer Stundenmodelle oft hilfreicher als eine einzelne Zahl. Prüfe deshalb 20, 25 oder 30 Wochenstunden nebeneinander und notiere zusätzlich, wie sich Pendelzeit, Betreuung, Rente und berufliche Entwicklung verändern. So wird aus einer groben Netto-Schätzung eine bessere Entscheidungsgrundlage.