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Ratgeber: Brutto Netto in Teilzeit

Zuletzt aktualisiert: 14.08.2026

Kurzantwort

Sieben Ratgeberseiten und fünf Praxisbeiträge decken die Teilzeit-Frage von zwei Seiten ab: die Rechnung selbst – Stundenmodelle, Steuerklasse, Sozialabgaben, Grenzen – und die Entscheidung, die auf der Rechnung aufsetzt. Wer neu einsteigt, beginnt mit der Schritt-für-Schritt-Anleitung und geht dann zum Stundenvergleich.

Direkt zum Rechner

Teilzeit-Netto berechnen

Anleitung in fünf Schritten, mit Abzugstabelle Zeile für Zeile.

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Stundenmodelle im Vergleich

40, 35, 32, 30, 25 und 20 Stunden für drei Ausgangsgehälter.

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Lohnt sich der Wechsel?

Nettoverlust gegen eingesparte Kosten, Urlaub, Rente und Rückkehrrecht.

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Teilzeit und Steuerklasse

Alle sechs Klassen bei gleichem Brutto, dazu die Paarkonstellation.

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Sozialabgaben in Teilzeit

Die vier Zweige mit Sätzen, Eurobeträgen und Pflege-Kinderstaffel.

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Grenzen: Minijob und Midijob

603 und 2.000 € – die drei Zonen und der Nebenjob daneben.

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Teilzeit in Elternzeit

32-Stunden-Grenze, ElterngeldPlus und Partnerschaftsbonus.

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Netto-Tabelle 20/25/30 Stunden

Was von 3.000 € Vollzeit-Brutto in jedem Modell bleibt.

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Stundenlohn in Netto umrechnen

Die Formel mal 13 geteilt durch 3, mit zwei Netto-Tabellen.

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Gehalt von Vollzeit auf Teilzeit umrechnen

Welche Gehaltsbestandteile anteilig gekürzt werden und welche nicht.

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Teilzeit auf Vollzeit aufstocken

Die Gegenrichtung: was vom zusätzlichen Brutto netto ankommt.

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Vor dem Gehaltsgespräch

Nettovergleich als Argument statt Bauchgefühl.

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In welcher Reihenfolge lesen?

  1. Erst die Rechnung verstehen. Teilzeit-Netto berechnen zeigt an einem durchgerechneten Fall, wie aus dem Vollzeit-Brutto ein Teilzeit-Netto wird und welche Kennzahl du dir merken solltest.
  2. Dann die Stundenzahl wählen. Der Stundenmodell-Vergleich stellt sechs Modelle für drei Ausgangsgehälter nebeneinander – inklusive Netto-Stundenlohn.
  3. Dann die Sonderfälle prüfen. Bei kleinem Gehalt entscheiden die Grenzen bei 603 und 2.000 €, bei Paaren die Steuerklassenkombination, während der Elternzeit die 32-Stunden-Regel.
  4. Zuletzt entscheiden. Lohnt sich der Wechsel rechnet den Nettoverlust gegen eingesparte Kosten und ordnet Urlaub, Sonderzahlung, Rente und Rückkehrrecht ein.

Was der Rechner leistet und was nicht

Alle Zahlen auf diesen Seiten stammen aus demselben Modell: progressiver Einkommensteuertarif, Arbeitnehmeranteile der Sozialversicherung, Beitragsbemessungsgrenzen, Soli-Freigrenze mit Milderungszone, gestaffelte Pflegeversicherung und ein vereinfachter Midijob-Übergangsbereich. Das reicht für eine belastbare Orientierung und für den Vergleich mehrerer Modelle untereinander.

Nicht abgebildet sind individuelle Frei- und Hinzurechnungsbeträge aus der Steuerkarte, Kinderfreibeträge, das Faktorverfahren im Detail, private Krankenversicherung, betriebliche Altersvorsorge, Dienstwagen und andere Sachbezüge, mehrere Beschäftigungen sowie Einmalzahlungen. Verbindlich ist immer die Lohnabrechnung deines Arbeitgebers. Steuer-, Rechts- oder Finanzberatung ist keine dieser Seiten.

Bevor du rechnest

Eine Zahl reicht für die Entscheidung nicht

Die häufigste Frage an einen Teilzeit-Rechner lautet: Was bleibt mir netto? Die Antwort ist schnell da – und allein selten hilfreich. Erst im Vergleich wird sie brauchbar: gegenüber dem alten Netto, gegenüber anderen Stundenmodellen und gegenüber den Kosten, die mit der Reduzierung wegfallen.

Deshalb sind die Seiten hier nach Fragen sortiert, nicht nach Stichworten. Rechne dein Szenario einmal durch, notiere neues Netto, Nettoverlust im Monat und Nettoverlust je Wochenstunde, und geh damit in das Gespräch mit Arbeitgeber, Partner oder Krankenkasse. Alles Weitere – Steuerklasse, Grenzen, Rentenwirkung – lässt sich dann gezielt nachschlagen.