Vollzeit und Teilzeit netto vergleichen
Zuletzt aktualisiert: 29.04.2026 · Lesezeit: 4–6 Min.

Kurzantwort
Der wichtigste Vergleich ist nicht nur Vollzeit-Brutto gegen Teilzeit-Brutto. Entscheidend ist, wie viel Netto du pro Monat verlierst und wie viel freie Zeit du dafür gewinnst.
Welche Angaben beeinflussen das Netto?
Für eine sinnvolle Teilzeit-Schätzung reichen Vollzeit- oder Teilzeit-Brutto, Wochenstunden, Steuerklasse, Bundesland, Kirchensteuer, Kinder und Krankenversicherung. Schon kleine Unterschiede können das Netto verändern, vor allem beim Zusatzbeitrag der Krankenkasse oder bei Kirchensteuer.
- Brutto-Gehalt und Stundenmodell
- Steuerklasse und Bundesland
- gesetzliche Krankenversicherung und Zusatzbeitrag
- Kinder beziehungsweise Pflegeversicherungs-Zuschlag
- Sonderfälle wie Midijob, Minijob oder private Versicherung
Warum Teilzeit-Netto nicht linear ist
Viele rechnen zuerst: 30 statt 40 Stunden bedeutet 25 Prozent weniger Arbeit, also 25 Prozent weniger Netto. So einfach ist es nicht immer. Das Brutto sinkt meist proportional, aber Lohnsteuer und Sozialabgaben wirken anders. Dadurch kann der Nettoverlust kleiner oder größer wirken als erwartet.
Genau deshalb ist ein Teilzeit-Rechner nützlich: Er zeigt nicht nur das neue Teilzeit-Brutto, sondern auch den geschätzten Nettoverlust und den Nettoverlust pro reduzierter Arbeitsstunde.
Grenzen der Berechnung
Der Rechner ist bewusst als Orientierung gebaut. Er ersetzt keine Lohnabrechnung und keine steuerliche Beratung. Nicht vollständig abgebildet sind zum Beispiel Freibeträge, Dienstwagen, private Krankenversicherung, mehrere Jobs, Einmalzahlungen, Versorgungswerke, Kurzarbeit oder genaue Midijob-Regeln.
Gute Entscheidungsfrage
Eine hilfreiche Frage lautet: Wie viel Netto verliere ich pro reduzierter Arbeitsstunde? Dadurch wird Teilzeit greifbarer als mit einer reinen Monatszahl.
Kurzantwort: Vollzeit und Teilzeit netto vergleichen
Teilzeit-Netto sinkt nicht immer direkt proportional zu den Stunden, weil Steuerklasse, Sozialabgaben, Freibeträge und Progression eine Rolle spielen. Ein Vergleich von 40, 35, 32, 30, 25 und 20 Wochenstunden hilft, den monatlichen Unterschied grob einzuschätzen. Das Ergebnis ist eine Orientierung und ersetzt keine Lohnabrechnung oder Steuerberatung.
Wichtige Vergleichswerte
- Vollzeit-Brutto, Teilzeit-Brutto, Wochenstunden, Stundenlohn
- Steuerklasse, Kinderfreibetrag, Krankenversicherung, Pflegeversicherung
- Netto-Differenz pro Monat, freier Tag, Fixkosten, Puffer
- Midijob-Grenze, Minijob-Grenze, Rentenversicherung
Entscheidungsfragen
- Wie viel Netto verliere ich pro Monat?
- Wie viel Zeit gewinne ich pro Woche?
- Reicht das Netto nach Fixkosten und Puffer?
- Passt das Stundenmodell zur Kinderbetreuung, Pflege oder Weiterbildung?
Häufige Fragen
Werden meine Eingaben gespeichert?
Nein. Die Berechnung läuft lokal im Browser und wird nicht an unseren Server übertragen.
Ist das Ergebnis möglichst genaue?
Nein. Es ist eine vereinfachte Orientierung und ersetzt keine Lohnabrechnung.
Warum unterscheidet sich Netto von Brutto-Prozent?
Steuern und Sozialabgaben wirken nicht linear. Deshalb sinkt das Netto nicht immer im gleichen Verhältnis wie die Stunden.
Welche Sonderfälle fehlen?
Zum Beispiel Midijob-Details, private Krankenversicherung, Dienstwagen, Freibeträge, mehrere Jobs und Einmalzahlungen.
Kann ich Vollzeit-Brutto eintragen?
Ja. Der Rechner kann Vollzeit-Brutto anhand der Wochenstunden auf Teilzeit umrechnen.
Ist das Steuerberatung?
Nein. Die Inhalte sind allgemeine Informationen und keine Steuer-, Rechts- oder Finanzberatung.
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